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Gedenkstein zur Schlacht auf den Wilden Äckern am 28. Oktober 1427

Die tom Brok unter
Führung von Ocko II. waren
lange bemüht, das zerstrittene
Ostfriesland zu vereinigen.
Ihre Aufstiegsambitionen
führten aber zur Formierung
einer wachsenen Opposition
im friesischen Volk.
Nachdem die tom Brok 1420
im Westen Frieslands
 gegenüber Herzog Johann von Bayern, Graf von Holland,
 an ihre Grenzen stießen, und Häuptling Fokko Ukena den
Dienst bei den tom Brok aufkündigte, sahen auch weitere Häuptlinge ihre Zeit gekommen
und wechselten zu Ukena über.
 

Wilde-Aecker Gedenkstein

Am Tage Simonis und Judä,  dem 28.10.1427 kam es
zwischen den Ortschaften Fehnhusen und Upgant zum
Schlagabtausch zwischen Ocko II und Focko Ukena.

Am 28.10.1427 kam es dann
zum Entscheidungskampf
zwischen den tom Brok und
den Ukena. Doch gegen die
Männer, die Fokko Ukena
um sich versammelt hatte,
gab es für die tom Brok
keinen Sieg. Die Mannen
Ockos wurden geschlagen und
Ocko selbst geriet mit seinem
Halbbruder Itze in Gefangen-
schaft. Ockos Stammburg in
Oldeborg wurde zerstört.
Die Vormachtstellung der
tom Brok war vernichtet.
Fokko Ukena hieß nun der
neue Herr in Ostfriesland..