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Die tom Brok unter Führung von Ocko II. waren lange bemüht, das zerstrittene Ostfriesland zu vereinigen. Ihre Aufstiegsambitionen führten aber zur Formierung einer wachsenen Opposition im friesischen Volk. Nachdem die tom Brok 1420 im Westen Frieslands gegenüber Herzog Johann von Bayern, Graf von Holland, an ihre Grenzen stießen, und Häuptling Fokko Ukena den Dienst bei den tom Brok aufkündigte, sahen auch weitere Häuptlinge ihre Zeit gekommen und wechselten zu Ukena über.
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Am 28.10.1427 kam es dann zum Entscheidungskampf zwischen den tom Brok und den Ukena. Doch gegen die Männer, die Fokko Ukena um sich versammelt hatte, gab es für die tom Brok keinen Sieg. Die Mannen Ockos wurden geschlagen und Ocko selbst geriet mit seinem Halbbruder Itze in Gefangen- schaft. Ockos Stammburg in Oldeborg wurde zerstört. Die Vormachtstellung der tom Brok war vernichtet. Fokko Ukena hieß nun der neue Herr in Ostfriesland..
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