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Um 1873 Gebrüder Otten haben eine „kleine Mühle“ aufstellen lassen, wahrscheinlich eine Kokermühle; genaue Angaben liegen heute nicht mehr vor.
01.05.1892 Lammert Tjaden kauft das gesamte Anwesen (Mühle mit Müllerhaus, Schankwirtschaft und „Kramerei“).
1895 Die bisherige Mühle ist „umgeweht“ und wird nicht wieder aufgebaut.
1896 Bau der jetzigen Holländermühle durch die Mühlenbaufirma Harders aus Emden. Die Mühle kostete damals 9.128,20 Goldmark.
Anfang 1900 Das „Brottreten“ wird verboten, und Lammert Tjaden schafft sich einen „Göpel“ an.
1905 Tjaden schafft sich einen ersten „Rollwagen“ an, der auch als „Müllerwagen“ benutzt wird.
1909 Tjaden baut den „Leezdorfer Hof“ und die Schankwirtschaft wird nach dort an die „Neue Straße“ verlegt.
1911 Neubau der „Kramerei“ durch Tjaden, worauf er auch diese an die „Neue Straße“ verlegt.
1911 Tjaden verkauft das gesamte Mühlenanwesen mit Mühle und Müllerhaus an Anton Bartling
1911 Bartling kauft sich eine eigene Dampfmaschine „zur aushilfsweisen Unterstützung des Triebwerkes, bestehend aus einer fahrbaren „Locomobile“.
1924 Anton Bartling kauft seinen ersten Diesel-Motor von der ehemaligen Mühle in Meer Aland/Wirdum.
1937 Das Packhaus an der Mühle wird gebaut.
Anfang der 60er Jahre Der Sohn Bernhard Bartling übernimmt den Mühlenbetrieb von seinem Vater
1986 Bernhard Bartling stellt seinen Mühlenbetrieb ein. Der Windantrieb wird bereits um 1970 stillgelegt.
1986 Der Heimatverein Leezdorf e.V. kauft die Mühle von den Gebrüdern Bartling.
1990 Die Mühle ist mit Hilfe der Kreisvolkshochschule/GAG, des Arbeitsamtes und vieler freiwilliger Helfer vollkommen restauriert (teilweise neues Mauerwerk, neue Galerie, Kappe und Flügel). Heute ist die Mühle wieder vollständig betriebsfähig und kann mit Windkraft, mit einem Dieselmotor oder einem alten Elektromotor mahlen.
1991 Der Heimatverein Leezdorf e.V. wird von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung mit dem 3. Preis im Weser-Ems-Gebiet für die gelungene Restaurierung des alten Baudenkmals ausgezeichnet.
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