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Die Kirche in Wirdum wird dem 14 Jahrhundert zugeschrieben. Bemerkenswert ist die Kanzel aus dem Jahr 1699. Die erforderlichen Mittel spendete 1691 Frau Palle Huust aus Emden. Die Kanzel wurde von der Tischlerfamilie Cröpelin aus Esens geschaffen. Die Bronzeglocke der Kirche ist eine Kostbarkeit aus dem Jahr 1581. Eine Inschrift beurkundet Auftraggeber und Glockengiesser. Der wertvolle Arbendmahlskelch stammt aus dem jahr 1592. Er wurde von den beiden Kirchvögten Hare Walckin und Fooke Tien aus Wirdumer Neuland der Kirchengemeinde geschenkt. Es handelt sich um einen Silberbecher, 17 cm hoch, 11/8 cm im Durchmesser. Gefertigt wurde der Kelch von dem Emder Meister J. Sommer. Bekannt wurde Wirdum durch das Religionsgespräch am 10. Mai des Jahres 1552, das auf Veranlassung der Gräfin Anna zustande kam. Es ging dabei um die Auslegung des Abendmahls. Drei Norder und zwei Emder Pastoren einigten sich und unterzeichneten die “formuia wirdumana” , der allerdings kein Erfolg beschieden war.
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